Anlagehypothek
Ein Darlehen auf einer Gewerbeimmobilie oder Wohnanlage, die zur Erzielung von Mieteinnahmen oder Wertsteigerung erworben wird.
Eine Anlagehypothek finanziert den Erwerb von Immobilien, die zum Zweck der Kapitalanlage gehalten werden – nicht zur Eigennutzung. Typische Sicherheiten sind Büroflächen, Einzelhandelsflächen, Gewerbeliegenschaften oder Mehrfamilienhäuser.
Die Tilgung erfolgt durch:
- Mieteinnahmen von Mietern
- erwartete Wertzuwächse der Liegenschaft
- Eigenkapitaleinlage des Anlegers
Kreditgeber setzen strengere Kriterien an: Nachweis der Kreditfähigkeit, Renditekonzept, Mietprognosen und ausreichender Eigenkapitalanteil. Der Zinssatz liegt über dem von Wohnimmobiliendarlehen, da das Ausfallrisiko höher bewertet wird.