Ist Ihr Büro schon KI-tauglich? RE-SEARCH will als erstes gewerbliches Immobilienplatform das digitale Übergabeniveau von Gebäuden strukturell in den Mittelpunkt der Immobiliensuche rücken. Denn neben Quadratmetern, Mietpreis und Lage wird eine neue Frage immer wichtiger: Was kann ein Gebäude digital leisten?
Eine auffällige blinde Stelle im Vermietungsprozess
Energielabels, BREEAM, WELL, NEN- und ISO-Normen: Gewerbeimmobilien werden in immer mehr Bereichen gemessen, bewertet und transparent gemacht. Von Nachhaltigkeit und Gesundheit bis hin zu Sicherheit und Technik hat die Branche in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht.
Dennoch sieht RE-SEARCH eine auffällige blinde Stelle: Was erhält ein Mieter beim Einzug eigentlich auf digitaler Ebene?
In einem Vermietungsprozess dreht sich vieles um Tempo. Wie viele Quadratmeter werden benötigt? Wie viele Arbeitsplätze passen hinein? Was ist der Mietpreis? Wann kann der Mieter einziehen? Grundrisse werden erstellt, Arbeitsplätze eingezeichnet, und alle Parteien arbeiten auf den Abschluss hin. Doch ein Thema kommt auffällig oft erst später zur Sprache: Wie ist es eigentlich mit der IT-Infrastruktur bestellt?
Manchmal wird diese Frage erst gestellt, nachdem der Mietvertrag bereits unterzeichnet und die Inneneinrichtung längst geplant ist. Dabei müssen zu diesem Zeitpunkt noch grundlegende Entscheidungen über Internet, Glasfaser, Verkabelung, WLAN, Netzwerkgeräte, Cybersicherheit und die Verantwortlichkeiten zwischen Mieter und Vermieter getroffen werden. Wer hier klarer kommuniziert, spart sich später Überraschungen und Konflikte. Mehr dazu, was im Mietvertrag geregelt sein sollte, erklärt der Artikel Gewerbeimmobilie mieten: 10 wichtige Punkte im Mietvertrag.
Transparenz beschleunigt Entscheidungen
RE-SEARCH sieht darin eine konkrete kommerzielle Chance. Ein klar definiertes digitales Übergabeniveau schafft im Vorfeld Klarheit darüber, was bereits vorhanden ist, was beim Einzug übergeben wird und was ein Mieter selbst organisieren muss. Das verhindert Missverständnisse, macht Gebäude besser vergleichbar und kann den Entscheidungsprozess sogar beschleunigen.
Transparenz über IT muss einen Immobiliendeal nicht komplizierter machen. Im Gegenteil: Sie kann ihn einfacher machen.
Kein Gebäude ist dabei gleich. In einem modernen Business Center kann man manchmal heute unterschreiben und morgen mit dem Laptop einziehen. Internet, WLAN, Netzwerk und andere digitale Einrichtungen sind bereits geregelt. Bei konventionellen Gewerbeflächen kann ein Vermieter beispielsweise einen Glasfaseranschluss bis zu einem bestimmten Punkt anbieten, während der Mieter sein eigenes Netzwerk, WLAN, die Verkabelung und die Sicherheit selbst einrichtet. Das gibt Unternehmen mehr Freiheit, ihre IT-Umgebung nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Aber der Mieter muss es im Vorfeld wissen.
IT-Label: sichtbar machen, was unsichtbar ist
Aus genau dieser Praxis, und ehrlich gesagt auch aus einer gewissen Frustration über fehlende Transparenz, ist IT-Label entstanden. Nicht als neues Gütesiegel, denn das ist IT-Label derzeit ausdrücklich noch nicht, sondern als Bewusstseinsprojekt.
Die Ambition ist klar formuliert: IT-Label will sichtbar machen, was bisher unsichtbar ist. Das digitale Übergabeniveau eines Gebäudes existiert bereits. Es wird nur selten auf eine einheitliche und verständliche Weise kommuniziert.
"In der Immobilienwelt können wir bis auf die Nachkommastelle genau sagen, wie viele Quadratmeter jemand mietet. Aber bei der Frage, was ein Mieter digital geliefert bekommt, fangen alle plötzlich an, sich gegenseitig anzuschauen."
— Colin Westerneng, Gründer von RE-SEARCH
IT-Label will daher vor allem die Übersetzungsarbeit leisten: Was ist vorhanden? Was wird übergeben? Und was muss ein Mieter selbst noch organisieren? Wie die Verantwortlichkeiten zwischen Mieter und Vermieter bei digitaler Infrastruktur genau aufgeteilt sind, beleuchtet auch der Artikel IT-Vorziehungen in Gewerbeimmobilien: Wer ist für was verantwortlich?
RE-SEARCH: erst untersuchen, dann suchen
Der Name RE-SEARCH ist kein Zufall. Das Finden der richtigen Fläche beginnt nach Überzeugung der Gründer nicht beim Suchen, sondern bei einer gründlichen Bestandsaufnahme.
Was braucht eine Organisation heute? Wie arbeitet sie morgen? Welche Technologie setzt sie ein? Und was verlangen Cloud-Dienste, Datenverarbeitung, Cybersicherheit und KI von der neuen Arbeitsumgebung?
Deshalb will RE-SEARCH bei einer Suchanfrage nicht nur fragen: Wie viele Quadratmeter benötigen Sie? Sondern auch: Was muss Ihr Arbeitsplatz digital leisten können?
Wo RE-SEARCH den Bedarf des Nutzers analysiert, will IT-Label transparent machen, was ein Gebäude digital bietet. So können Angebot und Nachfrage auch auf digitaler Ebene besser zusammenpassen. Wer sich fragt, welche technischen Systeme ein Gebäude wirklich zukunftssicher machen, findet dazu eine ausführliche Erläuterung im Artikel Smart Buildings erklärt: Welche Gebäudesysteme Immobilien zukunftssicher machen.
Von SMART Building zu digitalem Gewerbeimmobilien
Die Internetnutzung in Gebäuden ist ein vergleichsweise junges Phänomen. In nur wenigen Jahrzehnten hat sich digitale Konnektivität von einer Zusatzausstattung zu einer absoluten Grundvoraussetzung entwickelt. Künstliche Intelligenz beschleunigt diese Entwicklung erneut.
"Wir machen Gebäude immer smarter, aber SMART sagt noch nicht automatisch, was ein Mieter damit konkret anfangen kann. Ein Unternehmer will am Ende einfach wissen: Kann meine Organisation hier digital gut funktionieren?"
— Miquel van Dongen, Mitgründer von RE-SEARCH
Das ist nach Überzeugung von RE-SEARCH der nächste Schritt in Richtung digitaler Gewerbeimmobilien: Steine, Daten und digitale Infrastruktur nicht länger als getrennte Welten zu betrachten. Wer beispielsweise Bürofläche in Amsterdam sucht oder Bürofläche in Rotterdam mieten möchte, wird zunehmend auch Fragen zur digitalen Leistungsfähigkeit des Gebäudes stellen. RE-SEARCH will dafür die richtige Grundlage schaffen.
Kein neues Gütesiegel, sondern eine gemeinsame Sprache
IT-Label will bestehende Normen, technische Prüfungen und Zertifizierungen ausdrücklich nicht ersetzen. Dieses Wissen ist gerade notwendig, um letztendlich eine verständliche Übersetzung zu erarbeiten.
Daher wird derzeit ein unabhängiges Wissenskollektiv aufgebaut, in dem Fachleute aus den Bereichen Immobilien, Vermietung, Innenausbau, IT, Cybersicherheit und KI ihr Wissen zusammenbringen. Das Ziel ist nicht, von einer einzelnen Partei zu bestimmen, was richtig oder falsch ist, sondern gemeinsam zu untersuchen, wie das digitale Übergabeniveau von Immobilien einfach und verständlich kommuniziert werden kann.
Denn die Niederlande und Deutschland wollen in Sachen KI und Wissensökonomie eine Vorreiterrolle einnehmen. Dafür brauchen Unternehmen Daten, Konnektivität, Sicherheit und eine gesunde digitale Infrastruktur. All diese Technologie muss letztendlich irgendwo zum Einsatz kommen: in unseren Büros, Gewerbeflächen und Arbeitsplätzen.
Die Immobilienfrage von morgen dreht sich daher nicht nur darum, wo ein Unternehmen arbeiten möchte, sondern auch darum, was dieser Ort digital leisten kann. IT-Label will sichtbar machen, was bisher unsichtbar war. Das ist für RE-SEARCH die Bedeutung von digitalem Gewerbeimmobilien.
Mehr Informationen finden Sie auf www.it-label.com und auf der RE-SEARCH Plattform.





