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Klare Kommunikation verhindert Überraschungen: Thijs Verdriet bei IT-Label

Thijs Verdriet von Kato Projecten schließt sich dem Wissenskollektiv von IT-Label an – und erklärt, warum IT-Infrastruktur von Anfang an zur Büroplanung gehört.

29. Juni 20264 Min.Colin Westerneng
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KI-Zusammenfassung

 

Das Wissenskollektiv von IT-Label wächst – und das mit einem Experten, der Büroprojekte buchstäblich von der ersten Skizze bis zur letzten Steckdose begleitet. Thijs Verdriet ist Gründer von Kato Projecten, einem Unternehmen, das Organisationen beim Entwerfen, Bauen und Realisieren idealer Büroumgebungen unterstützt. Von der Konzeptentwicklung über den Innenausbau bis hin zur vollständigen Einrichtung – Kato Projecten vereint alle Disziplinen unter einem Dach. Genau aus dieser täglichen Praxis heraus bringt Thijs eine Perspektive mit, die im Gespräch rund um IT-Label oft fehlt: die des Ausführenden, der dann die Konsequenzen trägt, wenn Informationen zu spät kommen.

Thijs, warum schließt du dich IT-Label an?

„Ich sehe es täglich in meiner Arbeit: IT wird viel zu spät in den Planungsprozess eingebracht. Wir entwerfen ein Büro, der Innenausbau beginnt – und plötzlich, wenn die Wände schon stehen, fragt jemand: ‚Wie ist eigentlich die IT geregelt?' Das klingt absurd, aber es passiert ständig."

Für Thijs ist das kein kleines Versehen. IT ist längst keine Zusatzleistung mehr, sondern eine Grundversorgung – vergleichbar mit Strom oder Wasser. Wer ein modernes Turn-key-Büro abliefern will, muss IT von Anfang an mitdenken. „Genau deshalb engagiere ich mich bei IT-Label. Ich will dazu beitragen, dass diese Fragen nicht mehr mitten in der Bauphase auftauchen, sondern bereits beantwortet sind, bevor der erste Handwerker das Gebäude betritt."

Was geht deiner Meinung nach heute zu oft schief?

„Die Kommunikation zwischen allen Beteiligten – Makler, Vermieter, Projektmanager und Mieter – lässt noch zu wünschen übrig. Nicht weil die Menschen es nicht gut meinen, sondern weil es schlicht keine gemeinsame Sprache gibt."

Thijs beschreibt ein Muster, das er immer wieder erlebt: Noch bevor die ersten Pläne fertig sind, fehlen konkrete Informationen über grundlegende Aspekte der digitalen Infrastruktur.

  • Welche Internetanbindung ist im Gebäude vorhanden?
  • Wo verlaufen die Kabeltrassen, und wie aktuell ist die Verkabelung?
  • Welche WLAN-Abdeckung ist realistisch zu erwarten?
  • Wo befinden sich Anschlusspunkte – und wer ist dafür verantwortlich?
  • Was liegt in der Verantwortung des Vermieters, was in der des Mieters?

„Diese Unklarheiten führen dazu, dass mitten in der Ausführungsphase Mehrarbeit entsteht. Wände, die bereits verputzt sind, müssen wieder geöffnet werden. Zeitpläne verschieben sich. Kosten steigen. Das frustriert alle Beteiligten – und hätte in den meisten Fällen vermieden werden können."

Was bedeutet das konkret für einen Büroausbauer?

„Als Ausführender will ich vor Baubeginn Klarheit. Nicht wenn die Rohre bereits verlegt sind. Sondern bevor Entwürfe freigegeben werden und bevor die erste Arbeitsstunde verrechnet wird."

Thijs lacht kurz, bevor er einen persönlichen Gedanken teilt: „Ich habe die Hochschule nie abgeschlossen – aber eines habe ich dort und vor allem danach gelernt: Klare Kommunikation macht alles einfacher." Er meint das ernst, auch wenn er es mit einem Augenzwinkern sagt. In seiner Arbeit ist Kommunikation kein weiches Thema, sondern ein wirtschaftlicher Faktor. Wer IT-Infrastruktur im Gewerbeimmobilienbereich als nachgelagerte Aufgabe behandelt, zahlt früher oder später dafür – in Zeit, in Geld und in Nerven.

„Bei Kato Projecten stehen wir für vollständige Bürokonzepte, bei denen alle Gewerke zusammenkommen. Technische Gebäudeausrüstung, Innenausbau, Einrichtung – das funktioniert nur, wenn alle Beteiligten zur selben Zeit dieselben Informationen haben. IT gehört dazu."

Warum passt IT-Label zu dieser Herausforderung?

„IT-Label schafft eine einheitliche Sprache. Das ist der Kernpunkt."

Thijs betont, dass es nicht darum geht, jeden zum IT-Experten zu machen. Vermieter, Makler und Projektmanager müssen keine Netzwerkarchitektur verstehen. Aber sie müssen wissen:

  • Was wird mit der Fläche geliefert?
  • Welche digitale Infrastruktur ist bereits vorhanden?
  • Welches IT-Niveau kann ein Mieter realistisch erwarten?

„IT-Label macht das IT-Übergabeniveau sichtbar und vergleichbar. Genauso wie ein Energielabel auf einen Blick zeigt, wie effizient ein Gebäude ist, macht IT-Label deutlich, wie gut ein Gebäude digital aufgestellt ist. Das ist eine Information, die alle Parteien vor Vertragsabschluss kennen sollten." Für Thijs ist das kein Nice-to-have – es ist ein notwendiger Schritt hin zu einem professionelleren Marktstandard. Smart Buildings beginnen nicht mit teurer Technologie, sondern mit der Bereitschaft, Informationen transparent zu teilen.

Was möchtest du zum Wissenskollektiv beitragen?

„Ich bringe die Perspektive der Ausführung mit – die der Praxis, des Ausbaus, des Nutzers. Denn das ist die Seite, die die Konsequenzen trägt, wenn Informationen fehlen."

Das Wissenskollektiv von IT-Label vereint Experten aus Immobilien, IT und Projektmanagement. Thijs sieht seinen Beitrag darin, die Brücke zwischen Entwurf und Realität zu schlagen. „In der Theorie klingt vieles einfach. Aber ich weiß, wie ein Büroprojekt in der Praxis abläuft. Ich weiß, welche Fragen gestellt werden müssen – und wann. Dieses Wissen will ich einbringen, damit bessere Standards entstehen." Die Partnerschaft zwischen RE-SEARCH und IT-Label zeigt, wie verschiedene Akteure gemeinsam an einem digitalen Ökosystem für Gewerbeimmobilien arbeiten können – Thijs Verdriet ist ein weiterer Baustein in diesem wachsenden Netzwerk.

Ein Gespräch, das längst hätte stattfinden sollen

IT-Label ist nicht entstanden, weil alles bereits perfekt geregelt ist. IT-Label ist entstanden, weil ein Gespräch nötig war – und immer noch nötig ist. Mit Praktikern wie Thijs Verdriet entsteht ein Wissenskollektiv, das nicht im Elfenbeinturm denkt, sondern aus der täglichen Erfahrung heraus arbeitet.

Gemeinsam wollen wir der Immobilienbranche helfen, digitale Erwartungen schon vor Vertragsunterzeichnung glasklár zu formulieren. Denn wer weiß, was geliefert wird, hat keine bösen Überraschungen zu befürchten – weder beim Einzug noch mitten im Ausbau.

Mehr erfahren über IT-Label oder dem Wissenskollektiv beitreten? Besuche www.it-label.com.

Bau mit uns an der Zukunft des digitalen Immobilienwesens.

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