Erwerbungsnebenkosten
Erwerbungsnebenkosten sind die Gesamtausgaben, die beim Kauf einer Immobilie entstehen und den Kaufpreis übersteigen. Diese einmaligen Kosten haben erhebliche Auswirkungen auf das erforderliche Kapital und müssen bei der Investitionsplanung berücksichtigt werden.
Typische Positionen sind:
- Maklergebühr (0,5–2% des Kaufpreises)
- Notargebühren und rechtliche Kosten
- Grunderwerbsteuer (6–10,5% je nach Region)
- Grundbucheintrag und Vermessungen
- Sachverständigen- und Beratungshonorar
- Instandsetzungs- oder Umbaukosten bei Übergabe
Für Investoren und Unternehmer ist eine genaue Vorausberechnung dieser Nebenkosten unerlässlich, um die tatsächliche Investitionssumme und die Renditeaussichten korrekt zu bewerten.